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LH Wallner: „Funktionierende Nahversorgung ist wichtig für hohe Lebensqualität“

Damit auch in kleineren, finanziell weniger stark ausgestatteten Gemeinden eine funktionierende Lebensmittel-Nahversorgung zur Verfügung steht, bietet die Landesregierung Jahr für Jahr verlässliche finanzielle Hilfestellung. Neben Investitionszuschüssen für Dorfläden und Lebensmittelgeschäfte in ländlichen Regionen werden vom Land auch Betriebskostenzuschüsse ausbezahlt. Für 2021 sind kürzlich Betriebskostenzuschüsse über insgesamt rund 870.000 Euro bewilligt worden, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler mit. An den Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ geht ein Landesbeitrag von maximal 41.000 Euro.

Von den genehmigten Betriebskostenzuschüssen 2021 werden insgesamt 49 Betriebe in 46 Gemeinden profitieren. „Eine gute Versorgung in Wohnortnähe ist ein wichtiger Faktor, damit sich auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum eine hohe Wohn- und Lebensqualität bewahren können“, begründet Wallner die beträchtlichen Aufwendungen. Hinzu kommt der Beitrag an den Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“, der heuer, wie schon in den Vorjahren, bei maximal 41.000 Euro liegt.

„Diese Förderungen sind ein klares Bekenntnis zur Nahversorgung und zur Herstellung möglichst gleichwertiger Lebensbedingungen in allen Teilen des Landes. Durch die konsequente Unterstützung ist es gelungen, die Nahversorgung zu stabilisieren“, führt Wirtschaftslandesrat Tittler aus. Dieses System könne allerdings nur funktionieren, solange die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden in ‚ihren‘ Dorfläden einkaufen, ergänzt Landeshauptmann Wallner.

Fortbestand sichern
Es gehe darum, den Fortbestand unserer Lebensmittelgeschäfte und Dorfläden in den Kleingemeinden sicherzustellen, sind sich Wallner und Tittler einig. Bis heute sei es gelungen, nahezu überall im Land eine intakte Nahversorgung zu erhalten, freut sich der Landeshauptmann. „Besonders wichtig ist eine intakte Nahversorgung vor allem für jene Menschen, die nicht uneingeschränkt mobil sind“, betonen Wallner und Tittler.

Foto: Bernd Hofmeister


© 2022 Markus Wallner