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Erhöhung des Heizkostenzuschusses und
Ausweitung der Einkommensgrenzen

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Der Heizkostenzuschuss ist eine wichtige ergänzende Sozialleistung, mit der vor allem älteren Menschen mit niedriger Pension sowie Wohnbeihilfe und Sozialhilfe Beziehenden unter die Arme gegriffen wird. Ihnen soll in der kalten Jahreszeit auf unbürokratische Weise rasch und spürbar zu geholfen werden.

Im Rahmen des Anti-Teuerungspaketes sollen beim Heizkostenzuschuss für die kommende Heizperiode 2022/2023 sowohl die Höhe des Zuschusses als auch die Einkommensgrenzen der jeweiligen Haushaltskonstellationen deutlich angehoben werden:
Im Winter 2021/22 haben rund 12.000 Haushalte in Vorarlberg einen Heizkostenzuschuss des Landes erhalten. Durch die Anhebung der Einkommensgrenzen auf EU-SILC werden bis zu ca. 5.000 anspruchsberechtigte Haushalte dazukommen. Somit können dann insgesamt 17.000 Haushalte einen Heizkostenzuschuss erhalten.

Die Kosten werden sich auf gut 5,6 Millionen Euro belaufen, der Mehraufwand durch die Erhöhung des Zuschusses und Ausweitung des Bezieherkreises beträgt rund 2,4 Millionen Euro.
 
Der Zuschuss kann im Zeitraum von 17. Oktober 2022 bis 24. Februar 2023 persönlich oder online beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden, die Gemeinden erhalten die Auslagen vom Land rückvergütet.

Für Sozialhilfebeziehende wird der Sockelbetrag um 30 Euro auf 180 Euro erhöht, also um 20 Prozent. Dadurch können sie bei Nachweis von erhöhten Heizkosten ebenfalls den Zuschuss bis maximal Euro 330 erhalten – die Einzelfallprüfung erfolgt über die Bezirkshauptmannschaften.

Durch die Anhebung der Einkommensgrenzen auf die Armutsgefährdungsschwelle werden deutlich mehr Haushalte/Personen in den Genuss des Heizkostenzuschusses gelangen.
© 2022 Markus Wallner