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Newsdetail

„Weitere Investitionen in Ausbau der Breitband-Infrastruktur“

Mehr als 250.000 Euro für fünf Projekte freigegeben – LH Wallner und LR Tittler: „Bevölkerung und Wirtschaft profitieren gleichermaßen“

Ein wesentliches Ziel der Landesregierung im Bereich der Telekommunikation ist es, leistungsstarke Internetverbindungen im gesamten Siedlungsraum zu gewährleisten. Gerade ländliche Gebiete sollen gegenüber städtischen Ballungszentren nicht ins digitale Hintertreffen geraten, sondern ihre Attraktivität als Lebensraum und Wirtschaftsstandort behalten und weiter stärken, betonen Landeshauptmann Markus Wallner und der zuständige Landesrat Marco Tittler.
„Eine hochwertige, schnelle Breitbandversorgung ist ein entscheidender Faktor für die Standortqualität und künftige Wachstumschancen. Von einem leistungsfähigen Internet profitieren Bevölkerung und Wirtschaft gleichermaßen“, stellt der Landeshauptmann klar. Eine gut ausgebaute Breitband-Infrastruktur sei mindestens ebenso wichtig wie ein verlässliches Schienen-, Straßen- und Energienetz. „Mittel- bis langfristig ist ein Gigabit bzw. Glasfaser-Ausbau anzustreben. Dafür wird der Ressourceneinsatz weiter intensiviert“, so der Landeshauptmann weiter.

Für den zuständigen Landesrat Marco Tittler unterstreichen die anstehenden Projekte das im Regierungsprogramm festgehaltene Bekenntnis zu einer leistungsfähigen Breitband-Infrastruktur auch außerhalb der Zentren in den ländlichen Regionen. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist die Grundlage für zahlreiche betriebliche wie auch private Anwendungen“, so der Telekommunikationslandesrat. Gefordert sei der Ausbau insbesondere in den ländlichen Regionen, wo mit Blick auf die Wirtschaft und auf öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Gemeindeverwaltungen schnelle Datenverbindungen unerlässlich wären.

Projekte in fünf Gemeinden

Konkret wird die Breitband-Infrastruktur in den Gemeinden Fußach, Höchst, Götzis, Egg und Klösterle ausgebaut. Die Gesamtinvestitionskosten der Projekte belaufen sich auf mehr als 1,4 Millionen Euro. Von Landesseite werden Zuschüsse in Höhe von über 252.000 Euro beigesteuert. Weitere Fördermittel in Höhe von knapp 500.000 Euro fließen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), sowie vom Bund, der sich ebenfalls mit über 250.000 Euro an den Kosten beteiligt.

Allein im Rahmen der Breitbandoffensive des Bundes wurden in Vorarlberg im Zeitraum 2015-2019 mit den Förderungsprogrammen Access, Backhaul und Leerverrohrung Projekte mit einem Fördervolumen von 8,4 Millionen Euro genehmigt. Im Rahmen der Breitbandmilliarde werden aktuell mehr als 22 Projekte realisiert. Zu diesem Gesamtvolumen kommen zusätzliche Mittel für den Ausbau in nicht geförderten Gebieten. Laut Studien des WIFO schafft eine Milliarde Euro Investition in den Breitbandausbau 40.000 Arbeitsplätze, der Einsatz von Web-Technologien für Klein- und Mittelbetriebe ermöglicht eine um 10 Prozent höhere Produktivität.