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LH Wallner: „Junger Generation jede mögliche Unterstützung anbieten“

Die Landesregierung gibt im Rahmen des ersten Jugendförderungspakets im Jahr 2021 rund 1,3 Millionen Euro frei.

Im genehmigten Paket enthalten ist der jährliche Basisbetrag des Landes an das aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg, die Aufwendungen für die Vorarlberger Jugendkarte „aha card“ (ehemals 360), der Landeszuschuss für das Angebot des freiwilligen Sozialjahres der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg GmbH und der Jahresbeitrag für „aha plus“ – das innovative und mehrfach ausgezeichnete Anerkennungssystem für engagierte Jugendliche in Vorarlberg.

Chancen auch jetzt wahrnehmen
Für Landeshauptmann Markus Wallner trifft die gegenwärtige Krisensituation junge Menschen besonders hart, „weil viele für die Identitätsbildung notwendige Aktivitäten derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sind“. Es sei deshalb eine gemeinsame Aufgabe, alles zu unternehmen, „damit kein junger Mensch zurückgelassen wird“, so Wallner. In dem Zusammenhang ruft er das ambitionierte Ziel Vorarlbergs in Erinnerung, bis 2035 chancenreichster Lebensraum für Kinder werden: „Diese Positionierung im Rahmen der Marke Vorarlberg wird nach dieser Krise mehr an Bedeutung gewinnen, als je zuvor“. Es müsse mit vereinten Kräften darum gehen, berufliche ebenso wie persönliche Chancen und Perspektiven wieder vollständig aufzubauen, so Wallner.

Bewährtes Dienstleistungsangebot
Zentrale Anlaufstelle in Vorarlberg für Jugendfragen und -themen ist seit über einem Vierteljahrhundert das aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg. Jedes Jahr zählen die Büros in Dornbirn, Bregenz und Bludenz über 19.000 Anfragen von Jugendlichen aus allen Landesteilen.

Finanzielle Ermäßigungen und viele Exklusiv-Angebote
Daneben ist seit mehr als zwei Jahrzehnten die Vorarlberger Jugendkarte „aha card“ als gemeinsame Initiative der Landesregierung und der 96 Vorarlberger Gemeinden fester Bestandteil der heimischen Jugendförderung. Plastikkarte bzw. App gelten nicht nur in ganz Vorarlberg als Altersnachweis für alle zwischen 12- und 24-Jährigen, sondern bieten zusätzlich auch noch finanzielle Ermäßigungen sowie Exklusiv-Angebote bei mehr als 300 Partnerunternehmen im ganzen Land. Mehr als 20.000 junge Menschen nutzen die Vorteile und Vergünstigungen.

Jugendliche packen an
Im Jahr 1997 wurde die Soziale Berufsorientierung Vorarlberg mit dem Ziel gegründet, jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren mit einem qualifizierten Schul- bzw. Berufsabschluss die Möglichkeit zu eröffnen, im Zuge einer Berufsorientierungsphase ins soziale Berufsfeld hineinzuschnuppern. Durch eine gute Kooperation mit der Volkshochschule Götzis und derzeit rund 170 Einsatzstellen bei mehr als 50 Trägern aus dem Sozialbereich sowie den Einsatzstellen in der Schülerbetreuung kann insgesamt ein breites Orientierungsangebot umgesetzt werden. Jugendliche können durch praktisches Mithelfen in einer sozialen Einrichtung oder Schülerbetreuung herausfinden, ob für sie ein sozialer Beruf in Frage kommt.

Wertschätzung und Anerkennung für engagierte Jugendliche
Mit der Jugend-Engagement-App „aha plus“ bieten Vereine und Organisationen „Mitmach-Möglichkeiten“ für junge Menschen an. Jugendliche werden aktiv und sammeln neben Erfahrungen auch Punkte. Diese können gegen „Dankeschöns“ eingetauscht werden. Das sind sinnvolle Produkte (z.B. Online-Buch-Gutschein) oder besondere Möglichkeiten (z.B. Jobshadowing in Digital Agentur). Die Punkte können auch für gute Zwecke gespendet werden (z.B. Corona-Hilfspakete). Der „aha plus Nachweis“ macht gesammelte Erfahrungen sichtbar. Das bringt Vorteile bei Bewerbungen für Jobs und Ausbildungen. Mit der aha plus App wurden bereits über 11.000 Freiwilligeneinsätze von mehr als 1.100 Jugendlichen geleistet. Aktuell engagieren sich Jugendliche in vielfältigen Online-Engagement-Angeboten. Diese reichen von Lernhilfe über Umfragen bis zu Vereinsaktivitäten. Bei „Online-Schnupper-Angeboten“ lernen Jugendliche Vereinsangebote kennen. Mit www.ahaplus.at öffnen sich die Vereinstüren für junge engagierte Menschen.


© 2021 Markus Wallner