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„Einsatz für Lebensmittel-Nahversorgung in Kleingemeinden“

Landesregierung hat Betriebskostenzuschüsse 2020 an insgesamt 50 Betriebe bewilligt – Unterstützung auch für Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“.

Damit auch in kleineren, finanziell weniger stark ausgestatteten Gemeinden eine funktionierende Lebensmittel-Nahversorgung zur Verfügung steht, bietet die Landesregierung Jahr für Jahr verlässliche finanzielle Hilfestellung. Für 2020 sind kürzlich Betriebskostenzuschüsse über insgesamt 928.000 Euro bewilligt worden, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler mit. Daneben wurden für bauliche Maßnahmen an Lebensmittelgeschäften und Dorfläden sowie für Einrichtungsgegenstände wie etwa Kühlregale etc. in diesem Jahr bereits rund 175.000 Euro in Aussicht gestellt. An den Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ geht ein Landesbeitrag von maximal 41.000 Euro.

Von den genehmigten Betriebskostenzuschüssen 2020 werden insgesamt 50 Betriebe in 47 Gemeinden profitieren – „ein Betrieb mehr als im Vorjahr“, so Landeshauptmann Wallner. Gegenüber 2019 ist der von Landesseite bewilligte Betrag um knapp 90.000 Euro höher ausgefallen. „Eine gute Versorgung in Wohnortnähe ist ein wichtiger Faktor, damit sich auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum eine hohe Wohn- und Lebensqualität bewahren können“, begründet Wallner die beträchtlichen Aufwendungen. Der jährliche Betriebskostenzuschuss wurde durch eine Richtlinien-Änderung im Jahr 2012 verdoppelt, auf maximal 25.000 Euro jährlich.

Bauliche Maßnahmen an Lebensmittelgeschäften und Dorfläden wie Neu- bzw. Zubauten oder auch Sanierungen und Investitionen in die Einrichtung bzw. Ausstattung (z.B. Kühlregale usw.) werden ebenfalls tatkräftig unterstützt. „2020 sind dafür rund 175.000 Euro in Aussicht gestellt worden“, gibt Landesrat Tittler bekannt. Das Land schultert bei solchen Investitionen 30 Prozent der Kosten. Hinzu kommt der Beitrag an den Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“, der heuer, wie schon in den Vorjahren, bei maximal 41.000 Euro liegt.

„Diese Förderungen sind ein klares Bekenntnis zur Nahversorgung und zur Herstellung möglichst gleichwertiger Lebensbedingungen in allen Teilen des Landes. Durch die konsequente Unterstützung ist es gelungen, die Nahversorgung zu stabilisieren“, führt Wirtschaftslandesrat Tittler aus. Dieses System könne allerdings nur funktionieren, solange die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden in ‚ihren‘ Dorfläden einkaufen, ergänzt Landeshauptmann Wallner.

Fortbestand sichern

Es gehe darum, den Fortbestand unserer Lebensmittelgeschäfte und Dorfläden in den Kleingemeinden sicherzustellen, sind sich Wallner und Tittler einig. Bis heute sei es gelungen, nahezu überall im Land eine intakte Nahversorgung zu erhalten, freut sich der Landeshauptmann. „Besonders wichtig ist eine intakte Nahversorgung vor allem für jene Menschen, die nicht uneingeschränkt mobil sind“, betonen Wallner und Tittler.

Foto: mauche.eu


© 2021 Markus Wallner