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„Gleisausbau im Großraum Bregenz und überregionale Anbindung müssen auf Agenda bleiben“

Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler erwarten sich „Offenheit“: „Bereits mittelfristig könnte Ausbau notwendig werden“

 „Die für den Personen- als auch Güterverkehr immens wichtige Verbindung zwischen Vorarlberg und Süddeutschland muss mit Blick auf die Entwicklung der Vorarlberger Wirtschaft auf der Agenda behalten werden“, stellen Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler nach den jüngsten Aussagen von Bundesministerin Leonore Gewessler klar. Aus Wien erwarten sich beide weiter „Offenheit“ in dieser Frage: „Bereits mittelfristig könnte ein Ausbau im Großraum Bregenz zwischen Wolfurt und Lindau notwendig werden“.

Ihre diesbezügliche Haltung erklären Wallner und Tittler auch mit den beträchtlichen Steigerungen, die beim neuen Güterterminal in Wolfurt zu verzeichnen sind. „Für die Vorarlberger Wirtschaft und ihre künftigen Wachstumschancen ist ein leistungsfähiges Schienennetz unerlässlich. Wichtig ist, künftige Erfordernisse schon heute entsprechend zu berücksichtigen“, verdeutlichen der Landeshauptmann und der Landesrat. Für beide steht außer Frage, dass die derzeitige Verbindung als „eingleisiges Nadelöhr“ in Zukunft einem intensiveren Bahnverkehr im Wege stehen könnte. Dabei ist Wallner und Tittler bewusst, dass es auch auf deutscher Seite weiterer Bahnausbauschritte bedarf.

Wichtige Impulse erwartet sich Wirtschaftslandesrat Marco Tittler vom Vorarlberger Güterverkehrskonzept, das sich derzeit in Ausarbeitung befindet, sowie aus einer sachlichen Machbarkeitsstudie der ÖBB Infrastruktur AG, an der sich das Land beteiligen wird.


© 2020 Markus Wallner