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„Ausbau der Fachhochschule Vorarlberg schreitet zügig voran“

Weitere Aufträge mit einem Gesamtwert von über 1,2 Millionen Euro an Vorarlberger Unternehmen vergeben

Die Bauarbeiten zur Erweiterung und Modernisierung der Fachhochschule Vorarlberg schreiten planmäßig voran. „Zeit- und Kostenrahmen konnten bisher eingehalten werden“, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschafts- und Hochbaureferent Landesrat Marco Tittler. Die Landesregierung hat vor kurzem weitere Aufträge im Wert von insgesamt über 1,2 Millionen Euro an zwei Vorarlberger Unternehmen vergeben. Im Rahmen von zwei Bauetappen werden bis 2025 insgesamt über 48 Millionen Euro investiert. Rund 5.300 Quadratmeter mehr Nutzfläche stehen künftig für Studium und Forschung zur Verfügung.

Die hier von Landesseite beschlossenen Auftragsvergaben betreffen die Aufstockung am Standort Hochschulstraße. Konkret handelt es sich um die Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten bzw. die Arbeiten im Bereich Fenster- und Türelemente. Allein für diese geplante Aufstockung sind Investitionen von mehr als 10,2 Millionen Euro veranschlagt. Zusammen mit den Arbeiten am Werkstättentrakt werden mehr als 2.300 Quadratmeter an Nutzfläche neu gewonnen.

Auf den neuen Ebenen, die als offene und kommunikationsfördernde Bereiche ausgestaltet werden, sind zusätzliche Büros für die Hochschullehrenden und Forschenden, ein Hörsaal, Aufenthaltsflächen und weitere Nebenräume vorgesehen. Der Fertigstellungstermin ist für Anfang 2022 ausgewiesen.

Wirtschaft braucht Fachkräfte
„Der millionenschwere Ausbau des Hochschulstandorts ist dem anhaltenden Erfolg und der dynamischen Entwicklung der Fachkräfteschmiede geschuldet“, sind sich Landeshauptmann Wallner und Hochbaulandesrat Tittler einig. Seit dem letzten Erweiterungsbau im Jahr 2005 hat sich die Studierendenzahl von 875 auf über 1.400 Studierende erhöht. Mit diesem markanten Anstieg ist die bestehende Infrastruktur zunehmend an Grenzen gestoßen. Parallel hat sich die Landesregierung mit Erfolg für weitere Studienangebote und -plätze eingesetzt. „Da die heimische Wirtschaft weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte braucht, ist der Ausbau eine echte Zukunftsinvestition“, betont Landesrat Tittler.

Mit dem Ausbauprojekt geht eine weitere Aufwertung und Stärkung des Vorarlberger Hochschulstandortes einher. Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink verweist auf die Wissenschafts- und Forschungsstrategie Vorarlberg 2020+, in der ein kontinuierlicher, bedarfsorientierter Ausbau der Studienplätze an der FH Vorarlberg festgeschrieben ist. Nach Abschluss der Erweiterungsarbeiten liegt die Kapazität bei über 1.800 Normstudienplätzen. Den hohen Stellenwert einer optimalen Hochschulausbildung für Vorarlberg würden die rasanten Entwicklungen in den Bereichen Technik bzw. Digitalisierung unterstreichen, bekräftigt Schöbi-Fink. Landeshauptmann Wallner ergänzt dazu: „Bei Technik-Studiengängen wurden in den letzten Jahren fast 50 Prozent mehr Studienplätze aufgebaut, und diese Entwicklung darf nicht abreißen“. Auch die Ernennung der FH Vorarlberg zur ‚European University‘ zeigt die strategischen Zielsetzungen im Bereich Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Diversität. Die European-Universities-Allianz ermöglicht einen europaweit sichtbaren Innovationsschub, um exzellente Forschung und Lehre zu unterstützen und die Attraktivität des Hochschulstandorts weiter auszubauen.

Gesamtfertigstellung bis zum Herbst 2025
Im Zuge der zweiten Bauetappe wird an der Achstraße ein Gebäude (Bauteil G) neu errichtet, in dem vor allem Laborräumlichkeiten, Hörsäle sowie weitere Büros für Hochschullehrende und Forschende untergebracht sind. Die Nutzfläche wird sich um mindestens 3.000 Quadratmeter erhöhen. Mehrere Bestandsgebäude werden zudem umfassend saniert bzw. adaptiert. Die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt sollen in der ersten Jahreshälfte 2022 anlaufen und bis zum Herbst 2025 andauern.

Konjunktureller Impuls
Landeshauptmann Wallner und Wirtschaftslandesrat Tittler machen auch auf den konjunkturellen Impuls aufmerksam, der mit dem Projekt verbunden ist: „Die Vergabe an heimische Unternehmen sichert Arbeitsplätze und erzeugt regionale Wertschöpfung“.

Foto: Richard Flax / FH Vorarlberg / VLK 


© 2020 Markus Wallner