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„Weitere Investitionen für positive Gemeindeentwicklung“

Landesregierung hat erste Auszahlung von „strukturstärkenden Bedarfszuweisungen“ für das Jahr 2020 genehmigt – 92 Gemeinden erhalten insgesamt 12,8 Millionen Euro

Von der Landesregierung ist die Auszahlung der ersten Rate an „schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen“ für das Jahr 2020 beschlossen worden, teilt Landeshauptmann Markus Wallner mit. Auf den Beschluss hin werden in Summe 12,8 Millionen Euro an 92 Gemeinden überwiesen. „Die Hilfestellung zielt darauf ab, eine weiterhin positive Gemeindeentwicklung sicherzustellen und finanzielle Belastungen der Gemeinden teilweise abzufedern“, verdeutlicht der Landeshauptmann.

Mit sogenannten „strukturstärkenden Bedarfszuweisungen“ werden den Vorarlberger Gemeinden strukturelle Nachteile, welche sich aus geringer Einwohnerzahl, aus geographischer Randlage, aus dem Bestehen mehrerer Ortsteile, aus einer fehlenden Lebensmittelnahversorgung usw. ergeben, teilweise finanziell abgegolten. Zudem wird auch noch die Lücke zwischen Finanzkraft und dem rechnerischen Finanzbedarf einer Gemeinde seitens des Landes zum Großteil ausgeglichen. „Auf den kleineren und damit finanziell weniger stark ausgestatteten Gemeinden liegt das Hauptaugenmerk, weil es für sie ungleich schwieriger ist, die in allen Bereichen anfallenden Kosten zu stemmen“, so Landeshauptmann Wallner.

Geld fließt in Lebensqualität

Ein vorrangiges Anliegen sei, Vorarlbergs Gemeinden finanzielle Handlungsspielräume zu erhalten – „gerade auch abseits der großen Ballungszentren“, betont Wallner: „Nur so kann vor Ort im Sinne der Bürgerinnen und Bürger positiv gestaltet werden“. Ausbau und Erhalt der hohen Lebens- und Standortqualität in den Regionen stehe an oberster Stelle, unterstreicht der Landeshauptmann. Im Vorjahr sind mit zwei Raten von „strukturstärkenden Bedarfszuweisungen“ über 25,6 Millionen Euro an die heimischen Gemeinden ausgezahlt worden. Während die erste Zahlung immer um die Jahresmitte erfolgt, wird die zweite Rate gegen Jahresende überwiesen.

Foto: Hofmeister


© 2020 Markus Wallner