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1,9 Millionen Euro-Zuschuss für Flussbau-Maßnahmenpaket

Landeshauptmann: “Hochwasserschutz bleibt ein Ausgabenschwerpunkt” – Projekte mit Gesamtinvestitionshöhe von mehr als sechs Millionen

Für ein Flussbau-Maßnahmenpaket mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als sechs Millionen hat die Landesregierung kürzlich einen Zuschuss in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro beschlossen, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und Wasserwirtschafts- und Sicherheitsreferent Landesrat Christian Gantner. Das Paket besteht aus verschiedenen Instandhaltungs- und Kleinmaßnahmen an Gewässern im gesamten Landesgebiet. “Hochwasserschutz ist Lebensraumschutz”, betonen Wallner und Gantner.

Beinahe 58,5 Millionen Euro sind in den letzten fünf Jahren insgesamt für den Hochwasserschutz in Vorarlberg aufgewendet worden, “der Anteil des Landes Vorarlberg lag bei mehr als 16,4 Millionen Euro”, verweist Gantner auf die intensiven Anstrengungen für größtmögliche Hochwassersicherheit. Im Vordegrund stehe, Vorarlberg für allfällige künftige Naturereignisse bestmöglich zu wappnen, so der Landesrat.

Das jetzt genehmigten Paket beinhaltet insgesamt 65 Instandhaltungs- und Kleinmaßnahmen mit einem Finanzierungsvolumen von unter 110.000 Euro sowie aus zwölf Bau- und Instandhaltungsprojekten über 110.000 Euro, die an verschiedenen Gewässern im ganzen Landesgebiet realisiert werden. Kleinmaßnahmen sind zum Beispiel in Götzis bei einem Zubringer des Gostgrabens vorgesehen. Konkret werden die Gerinneböschungen abgeflacht und die Sohle neu strukturiert. An der Rotach in Sulzberg wurde eine Flutmulde errichtet, die bei Hochwasserereignissen das bestehende Gerinne entlastet.

Instandhaltungsprojekte mit einem Finanzierungserfordernis von über 110.000 Euro werden unter anderem an der Dornbirnerach, am Tobelbach in Bregenz und am Pöschengraben in Gaißau durchgeführt.

“Bei diesen wichtigen Investitionen geht es vor allem um den Schutz der vor Ort lebenden Bevölkerung und die Minimierung von bestehenden Risiken”, betont Gantner. Sämtliche genehmigte Arbeiten würden in engem Einvernehmen mit dem Natur- und Landschaftsschutz und unter Beachtung ökologischer Grundsätze realisiert.